Donnerstag, August 16, 2007
Donnerstag, August 09, 2007
Unterwegs mit Freunden
Bevor das neue Wochenende startet, möchte ich das vergangene kurz noch einmal zusammenfassen.
Es hieß, wir machen die Tour mit nem Passat. Die Truppe fuhr dann allerdings in einem netten E-Klasse Kombi in Potsdam vor. Nach kurzem High Five gings dann auch schon auf der Autobahn durch die Nacht ins Saarland. Unterwegs wurden ein paar Raststätten besudelt und so kam man am frühen Morgen bei Sonnenschein an. Zunächst wurde das leere Stadion zu Homburg besichtigt - inklusive Platzbegehung, versteht sich von selbst. Danach gings auf zur örtlichen Kaufhalle Nachschub holen. Wieder am Stadion angekommen machten es sich 60% der Reisetruppe Sonnenschein im Gras neben dem Auto gemütlich, während die restlichen 2 Verirrten das Vereinslokal aufsuchten. Nähere Informationen zu diesem Abstecher bringe ich an dieser Stelle aber nicht. Das würde alles zu viel werden. Was haben wir gelacht?
Dann war es endlich soweit, der FC 08 Homburg-Saar spielte vor 650 Zuschauern gegen den FV Engers im heimischen Waldstadion (24000 Plätze). Nach 1:0 Führung der Gäste konnten die Homburger allerdings noch das Blatt wenden und am Ende stand es 2:1. Insgesamt war das Spiel recht nett anzuschauen, aber auch nicht mehr und nicht weniger. Oberligakick halt. Supporttechnisch nervte der 3-Mann-Anhang der Gäste dermaßen, dass ich mehrmals die Flucht zum Bierstand antreten musste. Allerdings waren die durch ihr permanentes Trommeln immernoch lauter als der Heimblock. Witzig der Homburg-Fan, der sich zu uns setzte und uns in die Geschichte seines Vereins, des Stadions und der Fans einweihte. Interessant, aber nicht wiedergebbar.
Nun machten wir uns auf den Weg ins 22 km entfernte Elversberg, wo das eigentliche Ziel unserer Reise lag. Aber war nicht der Weg das Ziel?!
Der DFB-Pokal und seinen eigenen Gesetze, hatte an diesem Abend keine besondere Wirkung. Hansa, als Favorit, erspielte sich ein locker flockiges 8:0 gegen den Oberligisten SV Hasborn-Dautweiler vor 4500 Zuschauern im Waldstadion an der Kaiserlinde (5000 Plätze). Ich höre immernoch die Gesänge nach den Toren: "Ostseestadion...seit 1954 Tradition" Schön wars, wenn auch ein wenig zu warm in der Sonne.
Nach dieser bis zur letzten Minute spannenden Partie sollte es weitergehen. Aber wohin? Nach kurzer Diskussion wurde das ursprüngliche Ziel Gera wieder ins Auge gefasst. Vorher allerdings verbrachten wir die Nacht im Auto auf der heiß geliebten Autobahn oder vor Stadien in Kaiserslautern und Frankfurt. Morgens um 6 Uhr dann das erste Highlight. Mäckes macht auf und wir rein. Yeah. Tat das gut. Nichts gegen den Kartoffelsalat von Chrischis Mutti, aber was Warmes im Magen war auch mal wieder ganz schön nach der vielen Bratwurst im Stadion, wo immer so wenig Senf drauf war. Ich weiß gar nicht wo der sich immer hinverflüchtigte. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten. Im Übrigen macht die Wartburg sonntags um 8:30 Uhr auf. Ja ja, ein bisschen Kultur muss eben auch sein. Und vom Aussichtsturm hat bei Sonnenschein eine herrliche Aussicht.
Nun sollte aber endlich Gera in Angriff genommen werden. Man erreichte das Stadion so rechtzeitig, dass der Schreiberling noch ein kleines schnarchendes Nickerchen auf der Wiese vor dem Gästeeingang abhalten konnte. Das Stadion der Freundschaft zu Gera fasst 15900 Zuschauer und zu diesem Thüringer Derby im DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Gera 03 und dem FC Carl-Zeiss-Jena waren 8200 zahlende Zuschauer anwesend. Zum Spielverlauf kann ich wirklich nicht mehr viel sagen, da mir das Bier und die Sonne doch immer mehr zu schaffen machten. 3 Sachen weiß ich allerdings noch: 1. Jena war die bessere Mannschaft, 2. Gera hat gamnz gut dagegen, aber trotzdem 3:0 verloren und 3. war der Support der Jenaer der Beste an diesem Wochenende.
Als man Stunden später erschöpft, übermüdet und besoffen in Oranienburg ankam, um meinereiner rauszuschmeißen waren sich alle einig: 2 Tage, 3 Grounds, ein bisschen Kultur und jede Menge Anekdoten zum erzählen (ich könnte hier noch viel mehr schreiben, aber das artet dann echt aus. Ist es vielleicht schon.) So ein Trip wird schwer zu toppen sein.
PS: Aus technischen Gründen konnte ich die Bilder bisher nicht auf meinen Rechner ziehen. Sie werden aber nachgereicht.
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Akiem
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Freitag, August 03, 2007
Mit ihren Bergen hamses hier aber, wa Alta!?
Da Gunnar und ich letztes Jahr Frankreich sehr genossen haben, verschlag es uns dieses Jahr wieder dorthin. Und da ein Urlaub nichts ohne Sport ist, stand das Reiseziel auch schon fest - die Tour de France sollte in unserer Urlaubswoche die Riesen der Pyrenäen kreuzen!
Ein paar Worte zur Tour an sich: Jedem dem ich erzählt habe, dass ich meinen ersten Urlaub des Jahres wieder für die Tour "vergeude" (über die Hoppingranderscheinungen sagt keiner mehr was, da bekommt man nur noch Kopfschütteln für), der hatte so schöne Kommentare wie "Und, waren sie dies Jahr wieder schneller?" und "Bring mal n bißchen Epo mit!" übrig. Gut, damit muss und kann ich ganz gut leben, denn für mich ist diese ganze Dopingkacke einfach nur nebensächlich. Ehrlich gesagt hab ich auch den Überblick verloren, wer denn alles nun schon einmal auffällig geworden ist. Es interessiert mich einfach nicht. Ich will nur Radsport in seiner schönsten Form - und genau das bekommt man jährlich bei der Tour. Wenn ich sehe mit welcher Liebe die Franzosen ihr liebstes Kind behandeln, wie sie mit Oma und Opa tagelang die Bergpässe bevölkern, wie sie sich um die Werbegeschenke der Caravan publicitaire freuen oder wie auch noch der letzte Fahrer, egal welcher Nationalität, den Berg hochgeschrien wird, dann fühl ich wieder etwas verstanden und ich weiß, dass es noch mehr Leute gibt, die sich auch so verliebt haben in die Tour de France wie ich.
Gut, genug rumgesäuselt, die Fakten und die Fotos...
3600km, 4 Länder, 5 Tage, 2 neue Fussballländerpunkte mit der Schweiz und Andorra, der Freistaat mitten in Pyrenäen weiß im übrigen sehr zu Gefallen! Und nicht nur mit Zigarettenpreisen von 1,60€, sondern im Ganzen mit seiner sehr freundlichen und legeren Art.
Bild I, Stade de Genève in Genf, ich empfehle dringend sich einen Stadtplan zu besorgen falls man in das Lo... in die Stadt mal mit Auto will.
Bild II, "Gunnar macht n Plan" oder "Navigationssystem light"
Bild III, Bergmensch
Bild IV, die wirklich wunderschönen Pyrenäen vom Col de Port 1249 Höhenmeter
Bild V, unser Beuteanteil von der Werbekarawane, viel mehr war nicht drin, die Franzosen scheinen das Ergattern solcher Geschenke perfektioniert zu haben
Bild VI, Bergetappe Tour de France, endlich! Geiles Erlebnis!
Bild VII, Estadi Comunal, Andorra la Vella, Championsleague-Qualifikation Rangers FC vs. Sheriff Tiraspol (andorrischer gegen moldawischer Meister), fussballerisches Niveau irgend wo zwischen Oberliga und Verbandsliga. Sehr sympathische Stadionkneipe mit den halben Liter für 1,20€ in der man auch mal deutsche Hopper trifft die grad vom Fussball aus Moldawien kommen, kranke Typen :-)
Bild VIII und IX, die Rückreise von Andorra nach Frankreich über einen Pass von 2400m war ein heftiges Erlebnis, unten "im Tal" 25°C im Schatten, auf dem Pass 9°C und eine geschlossene Wolkendecke kurz dahinter, durch die wir irgendwie mit 30km/h durchmussten, was andorrische Autoflieger aber nicht davon abhält mit geschätzten 80km/h durch die Serpentinen zu fliegen.
In diesem Sinne, Vive la France, Vive le Tour!
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toni.terroristi
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Donnerstag, August 02, 2007
Ein Baguette, Sie zu knechten
Neulich hatte ich ein klein wenig Lust auf Schweinereien und so machte ich mir ein extra ordinäres Sandwich. Zunächst wurde das ca 50 cm lange Baguette längs geteilt, dann die Unterseite mit selbstgemachter Knoblauchbutter bestrichen und danach folgten eine Schicht Käse, Gurken und Tomaten. Darüber fix Kräutersalz und weiter ging es mit Kochschinken und Salatblättern. Auf die Oberseite kam nur noch Ketchup und Chilisenf zum Einsatz und schon konnte das Baguette zugeklappt und verspeist werden.
Ich muss sagen, es hat sich sehr tapfer gewehrt. Aber am Ende, es waren mittlerweile 3 Stunden seit der Fertigstellung in der Küche vergangen, habe ich gesiegt. So voll gefressen kann man einen Abend beim Kickern wirklich gut überstehen. Übrigens habe ich nach dieser Essensschlacht für die nächsten 12 Stunden nichts mehr gegessen. Dann gab es Frühstück.
Vorher:
Nachher:
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Akiem
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20:25
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Donnerstag, Juli 19, 2007
Wien Away - Der Bericht
Peters Bericht aus dem alten Forum:
Wiener G`schichten oder ein Fußballspiel mit Nebenwirkungen !
Nun ist es schon wieder fast 7 Wochen her, das man Augenzeuge eines besonderen Spiels im mittlerweile ehemaligen Ostseestadion wurde, in dem unser ruhmreicher FC Hansa wieder die große Fußballbühne erklommen hatte. Am Ende eines begeisternden Spiels und einer einmaligen Stimmungskulisse hieß es schließlich "Die Kogge ist zurück"! Doch nun war erstmal Sommerpause angesagt. Im Fandasein würde ich es wohl als die schlimmste Zeitepoche beschreiben. Was bleibt bis unsere (neuen) Helden in Weiß und Blau das Fußballoberhaus erstürmen, ist die Ernüchterung, sich bis zum Saisonstart im August mit Testkicks zufrieden zu geben, welche über den heimischen Fernseher flimmern. Aber zum Glück hat die UEFA den UI-Cup erfunden. Die Sommerpause bekam wieder einen Sinn, der Fußball war wieder zurück. Dank einer glücklichen Auslosung der Spielbegegnungen im diesjährigen UI-Cup sollte es zu einer Art Lokalderby zwischen dem SK Rapid Wien und dem SK Slovan Bratislava kommen. Ein Spiel zwischen zwei Aushängeschildern ihres Landes, sowohl im sportlichen, als auch im fantechnischen Bereich (diese Meinung ist natürlich rein subjektiv). Das sollte also die große Internationale Fußballbühne sein. Man war gespannt und die Mission Europacup konnte beginnen.
Als fahrbarer Untersatz wurde diesmal die Eurolines in Anspruch genommen. Das hieß zwar wenig Schlaf, womöglich nervende Mitfahrer, jedoch im Gegensatz zur Deutschen Bahn eine wesentlich günstigere Preisalternative und vor allem keine unnötige Panik wegen verpasster Anschlusszüge, falls derzeit überhaupt Züge fahren sollten. Also ging’s ab zum Einschecken am Busbahnhof, Tickets : Zeigen, Gepäck : Nein, Ab in Bus, Erste Reihe : Setzen, Tür zu : Abfahrt, Plop: das Bier schmeckt! Nach einem kurzen Nickerchen, Augen auf, aha die Münchner Allianz-Arena war erreicht. Eigentlich nicht besonderes für einen Fußballfan (wer schon mal drinnen war wird wissen wie`s gemeint ist), aber andere unbelehrbare Mitreisende konnten dem Charme dieses Konsumtempels nicht widerstehen und somit wurde kurzerhand alles aus den Taschen gezaubert was irgendwie Fotos oder Filme machen konnte. Mit dem Gedanken im kommenden August unseren FC Hansa in diesem Schwimmreifen zum Sieg brüllen zu können verabschiedete man sich
wieder ins Traumland.
Nach einer kurzweiligen Fahrt über die Österreichische Autobahnpiste wurde man schließlich am frühen Samstagmorgen freundlich, aber bestimmt durch eine kurze und präzise Ansage des Reiseleiters geweckt: "Wien; Aussteigen!" Im Halbschlaf wankte man auf die Straßen dieser Großstadt und das Reisegefährt verschwand weiter gen Budapest. Das erste Ziel des noch jungen Tages hieß Wiener Westbahnhof, denn erstmal war eine kleine bis mittelgroße Stärkung angesagt. Mit vollem Magen ging es auf zu neuen Taten, denn so einige architektonischen Hingucker sollten noch vor dem großen Ansturm der Japanischen Photomafia erobert werden. nach dem die Altstadt ihren Reiz langsam verlor, war noch ein kurzer Ausflug ans Donauufer angesagt, schließlich durfte der Wiener Prater in der Sammlung historischer Orte nicht fehlen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die sich drehende Stahlkonstruktion nicht unbedingt das hält, was das Werbeprospekt verspricht und auch der BFC schon zu so früher Stunde im nahen Ausland Präsenz zeigte.
Das Pflichtprogramm war somit erledigt, nun war der angenehme Teil der Reise angesagt. Somit ging es nun ab mit dem öffentlichen Nahverkehrs-unternehmen gen Hütteldorf, denn auch die notwendigen Eintrittskarten für die heutige Abendveranstaltung im Wiener Westen wollten noch besorgt sein. Am besagten Bahnhof war zur Mittagszeit kaum eine
Menschenseele zu erblicken, lediglich einige Blau-Uniformierte hatten heute anscheinend keine Lust auf Familienabend mit Kind & Kegel und schwitzten lieber in ihren Fahrzeugen. Die Spielstätte der heutigen Begegnung war nur ein paar wenige Fußschritte entfernt, auf dem Weg dorthin war jedoch sofort unverkennbar: hier ist der SK Rapid Wien zuhause. Jedes Haus, jedes Verkehrsschild und jeder noch so kleine Stromkasten war mit Schriftzügen und Klebern der heimischen Ultras verziert. Nach dem obligatorischen Rundgang um das gesamte Stadiongelände ging`s in den Fan-Shop, welcher in die Süd-Tribüne des Gerhard-Hanappi-Stadions integriert ist. Tickets waren noch reichlich vorhanden und für die arbeitende Bevölkerung zu erschwinglichen Preisen. Aber schließlich war es ja auch nur eine Begegnung der 2.Runde im UI-Cup 2007/2008.
Nach dem Nachmittagsfüllenden Ausflug in eine innerstädtische Bierschenke hieß es wieder Richtung Stadion aufzubrechen, da sich am Nachbartisch die Kunde von der Ankunft des Gästemobs breit machte. Dieser sollte, wie sich später herausstellte, nicht ganz ereignislos abgespielt haben. Der sportlich interessierte aus dem Schweizer Nachbarland würde in diesem Falle von ein paar "Scharmützeln" sprechen. Der größte Teil der slovakischen Fußballfans war vor dem Spiel noch in eine Schenke hinter der Gästetribüne eingekehrt, nach den vorangegangenen Ereignissen natürlich von der örtlichen Staatsmacht in Kampfmontur gut bewacht. Auffallend war hierbei die große Anzahl erlebnisorientierter Typen in TS-Klamotten. Nach dem die sehr laschen Einlasskontrollen ziemlich rasch überwunden wurden, hieß es über den Umweg Bierstand (übrigens sehr lecker) auf der Gegentribüne Platz zu nehmen. Das Rund, bzw. das Eckige war zu diesem Zeitpunkt schon recht gut gefüllt, letztendlich sollten über 11.000 Zuschauer anwesend sein. Hiervon waren rund 1.500 Leute aus dem benachbarten Bratislava angereist, welche die gesamte Ostribüne in Beschlag nahmen. Die Westtribüne, Heimtribüne der Wiener Ultras, präsentierte zum Einlaufen der Mannschaften ein geschlossenes Meer aus Fahnen und Doppelhaltern, was ein sehr schön anzusehendes Bild ergab. Der Gästemob war zu diesem Zeitpunkt schon mindestens eine halbe Stunde am Dauersupporten in einer sehr ansprechenden Lautstärke. Der Lautstärkepegel wurde jedoch um ein vielfaches überboten, sobald der Rest des Stadions am Singen war. Hierbei ist zu erwähnen, das selbst die Haupttribüne immer wieder beim allgemeinen Singsang und diversen
Hüpfeinlagen fasst komplett in Aktion war. Um es vorweg zu nehmen wusste der Dauersupport aller drei Tribünen der Grün-Weißen bis Mitte der zweiten Halbzeit fast durchgängig in beeindruckender Lautstärke zu gefallen.
Der Anhänger der Hellblauen aus Bratislava wollte sich jedoch anscheinend nicht nur am Singsang erfreuen und so wurde schon in der ersten Halbzeit angefangen gegen den heimischen Fan auf dem Unterrang der angrenzenden Tribüne kräftig gepöbelt. Hinter der Gästetribüne wurden vorsorglich schon mal die Busse für die Rückfahrt bereitgestellt. Und auch die Uniformierten wollten nun etwas Präsenz im Gästeblock zeigen. Doch der Mob war damit anscheinend nicht einverstanden, so kam es zu ersten Handgreiflichkeiten, welche schließlich in einer minuten-langen Keilerei endeten. Gleichzeitig wurde am unteren Ende derweil kräftig am Trennzaun zur Gegentribühne gerüttelt bis dieser schließlich der geballten Manneskraft nachgeben musste. Daraufhin flüchteten die ersten Grün-Weißen vom angrenzenden Unterrang und die Policija stürmte den Gästeblock, konnte jedoch begleitet vom Werfen diverser pyrotechnischer Gegenstände und Sitzschalen zumindest kurzfristig daran gehindert werden. Nach dem der Polizeikessel nun für den Rest des Stadions unverkennbar war, konnte wieder dem Spielgeschehen die Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das Spiel an sich war dabei für den neutralen Beobachter sehr ansehnlich. Der SK Rapid konnte vor allem im technischen Zusammenspiel überzeugen und ein gewisser S. Hofmann wusste dabei durch zwei tolle Tore zu gefallen. Am Ende sprang so ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft heraus. Die Supporter der Slovakischen Mannschaft fielen in der zweiten Halbzeit abgesehen von einem guten Sing-Sang-Support und einer misslungen Hüpfeinlage noch einmal auf, in dem man versuchte ein paar letzte pyrotechnische Gegen-stände, wie weißer Rauch und Blinker möglichst auffällig zu entsorgen. Somit hatte die Feuerwehr auch noch ihren großen Auftritt und konnte unter großen Applaus des heimischen Publikums die Zielfähigkeit mit dem Wasserschlauch unter Beweis stellen und den Brandherd beseitigen.
Nach dem Schlusspfiff leerten sich die Stadionränge beachtlich schnell, so das schlussendlich nur noch ein paar Hopper auf der Gegentribühne verblieben. Der Gästemob musste derweil auf den noch vorhandenen Sitzschalen Platz nehmen, selbst eine Blocksperre scheint also im Nachbarland Realität und Bestandteil der heute angewandten Deeskalationstaktik zu sein. Was bleibt ist ein neuer Länderpunkt in einem sehr schicken Stadion, ein interessantes Spiel, ein sehr gefälliger Support beider Seiten und das es auch in der Slowakei offensichtlich Leute gibt, denen 2. Halbzeiten einfach nur Fußball schauen anscheinend nicht ausreichend sind. Nachdem man noch kurz am Infostand der Ultras vorbeigeschaut hatte, hier jedoch kritisch beäugt wurde bezüglich des Interesses an spannender Lektüre, ging es zurück zum Treffpunkt. Schließlich war nicht unbedingt davon auszugehen, dass das ausgewählte Busunternehmen ewig warten würde. Da dies jedoch schneller als gedacht passierte, konnte man bis zur Abfahrt noch ein paar örtliche Leckereien zu sich nehmen und ein paar wehrlose Schilder & Hinweistafeln mit heimischen bunten Bildern bestücken. Nach einer recht zügigen Fahrt, welche nur noch durch eine Zollkontrolle im bayrischen Hinterland unterbrochen wurde, erreichte man am Sonntagmorgen wieder den heimischen Hafen. Fazit dieses kleinen Ausflugs: Ein sehr unterhaltsames Fußballabenteuer und der große Traum, irgendwann unsere Kicker in Blau und Weiß auf der europäischen Fußballbühne zu einem Away-Kick begleiten zu dürfen.
13.07.07
HaSuBaWü
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Akiem
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17:44
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Dienstag, Juli 03, 2007
neue Tipprunde
Alle Mitglieder der vergangenen Saison sind weiterhin dabei und können sich mit ihren bisherigen Daten anmelden. Wenn Änderungswünsche bestehen, beispielsweise bei Namensänderung, müsstet ihr euch neu anmelden. Neue Mitglieder sind natürlich gern gesehen.
Jeder der bis zum 3.Spieltag keinen Tipp abgegeben hat, wird von mir gelöscht.
An den Regeln brauchen wir nichts ändern, allerdings können wir durch die neue Liga auch andere Bonusfragen einstellen. Als Vorlage bietet Kicktipp folgende Fragen:
Welches Team stellt den Torschützenkönig? 1 Punkt
Wo findet der erste Trainerwechsel statt? 1 Punkt
Wer wird Herbstmeister? 1 Punkt
Wer steigt ab? 3 Punkte
Wer wird Deutscher Meister? 1 Punkt
Wir können natürlich andere Fragen erstellen und/oder Punkte vergeben.
Bis wann soll die Tippabgabe erfolgen?
Um welchen Einsatz wollen wir dieses Jahr spielen?
Fragen über Fragen, gebt mal eure Meinung dazu ab. Im OffTopic-Bereich des Forums findet ihr den entsprechenden Thread dafür. Danke schon mal im Voraus.
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Akiem
um
20:30
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Sonntag, Juli 01, 2007
Paddeltour
Am Pfingstwochenende machten Bine, Daniel, Nils und meine Wenigkeit eine kleine Rundfahrt über die Mecklenburger Seenplatte. Unser 44 km langer Weg begann Sonnabend beim Kanuverleih Pack & Paddel in Fleether Mühle, über den Vilzsee gings zur Schleuse Diemitz. Da konnte ich mich das erste Mal stärken, schließlich waren wir schon eine halbe Stunde unterwegs. Weiter gings über den Labussee nach Canow zum Mittagessen. Es gab geräucherten Wels und ein großes Helles. Dann gings weiter Richtung Schleuse Strasen. Kurz vor der Schleuse machten wir noch einen Stop, schön mit Kaffee trinken und rauchen auf der Wiese. Freiheit pur. Nils nutzte die Gelegenheit um schwimmen zu gehen. Auf dem Ellbogensee, knapp 500 m vor unserem Tagesziel Priepert, zog nochmal ein heftiges Gewitter auf. Da unsere Sachen gut verpackt waren, blieb aber das wichtiges trocken und so ließen wir den Tag gemütlich auf dem Zeltplatz ausklingen. Die erste Etappe hatte eine Länge von 18 km und war somit die längste der gesamten Tour.
Am nächsten Tag machten wir uns gegen Mittag auf den Weg Richtung Wesenberg. Zunächst paddelten wir ohne Umwege über den Grossen Priepertsee und den Wagnitzsee bis zur Ahrensberger Hausbrücke und dem Drewensee. Dort fanden wir, dank des durch Nieselregen und Luftkampf zwischen 2 Möwen und eines Falken abgelenkten, karteninhabenden Skippers, nicht den Abzweig in die Obere-Havel-Wasserstrasse. Nachdem dieser kleiner Fauxpas (2km Umweg) ausgeräumt war und wir dadurch noch einen Reiher am Ufer sichteten, setzten wir unseren Weg wieder zielgerichteter fort. Wir machten wir noch ein kleines Päuschen in der Wasserstraße, wo wir auf 3 Angler stießen, die bisher keinen Platz gefunden hatten und dann warteten bis wir weg waren. Übrigens ging Nils wieder einmal schwimmen. Ich glaube, es war bereits das dritte Mal auf dieser Fahrt. Danach ging es durch die urige und idyllische Schwaanhavel und über den Plätlinsee zu unserem 2. Lager in Wustrow. An diesem Tag paddelten wir 16 km, den Umweg miteingerechnet. Wir waren so ziemlich die Letzten, die auf dem Zeltplatz ankamen, von all den Paddlern, die an diesem Wochenende unterwegs waren. War uns aber egal. Wir bauten unser Lager auf, spannten nach dem Essen noch eine Plane zwischen die Zelte, um dem Regen, der noch kam, zu trotzen und ließen Bier, Wein und Pfeffi durch unsere Kehlen fließen.
Am letzten Tag, Pfingstmontag, paddelten wir noch ganz gemütlich über Klenzsee, Gobenowsee und Rätzsee bis wir schließlich wieder Fleether Mühle erreichten. Die dritte Tagesstrecke war mit 12 km die kürzeste und somit machten wir nur eine große Pause an einer chilligen Waldlichtung, wo eine von ABM-Kräften gezimmerte Holzbrücke über das Wasser führte. Während Nils auf der besagten Brücke ein Nickerchen machte, gewann ich ein neuen Freund. Erst setzte sich diese kleine Libellenart auf meine Mütze und dann konnte ich es nicht mal mehr vom Finger schütteln, was zu Heiterkeit bei meinen Gefährten führte.
Es war ein wunderschönes Wochenende, das nach Wiederholung schreit. Auch wenn wir nicht immer Glück mit dem Wetter hatten, haben wir doch das Beste daraus gemacht.
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Akiem
um
11:06
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