Montag, Dezember 17, 2007

Zur Halbzeit

ist noch nichts entschieden...

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Buchtipp

Folgender Leckerbissen fiel mir neulich beim durchstöbern eines Büchermarktes in einem Bottroper Tierheim (fragt nicht) in die Hände, Hans Blickensdörfers "Tour de France".
Auf dem ersten Blick sicherlich ein langweiliges Sportbuch wie tausende, aber meine Sucht nach Büchern und Sport in Kombination mit dem Preis von 1,50€ ließen dieses Juwel ganz geschwind in meinen Besitz übergehen.
Die Erstausgabe dieses Buches ist von 1963 und beschreibt die Großen Schleifen von ihrer Entstehung bis 1962. In den späteren Auflagen kommen die Rundfahrten 1963 und 1964 hinzu.
Nun ist die Frage berechtigt, warum man Sportbücher, die über 50 jahre alt sind, lesen sollte, durchaus berechtigt. Die Antwort findet man gleich auf den ersten Seiten, denn Blickensdörfer, der als Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung und als Autor der "L'Equipe", die Tour über Jahrzehnte im Begleitwagen miterlebte hat einen Erzählstil, der mich das Buch nicht mehr weglegen ließ. Es geht nur nebensächlich um Ergebnisse, Zwischenzeiten und Punkte, sondern es sind viel mehr diese ganzen kleinen und großen Geschichten, die die Tour de France in diesen Jahren schrieb. Sicher kennt der aufmerksame TV-Seher viele Anekdoten schon von Herbert Watterot und Co, aber irgendwie ist diese Geschichten zu lesen schöner als sie zu hören, man fühlt sich dichter dran, wenn Eugene Christophe 1913 seine Gabel mitten in die Pyrenäen neu schmieden muss und wenn der Algerier Abdul-Kader Zaaf im Jahre 1950 sich vor lauter Durst zwei Flaschen Weißwein reinschüttet, dann ein Nickerchen macht und nach dem Aufwachen in die falsche Richtung, nämlich die Strecke zurück, weiterradelt.
Eine berühmte Frankfurter Zeitung schrieb damals: "Das Beste, das jemals über die Tour de France gesagt wurde." Gut, vielleicht etwas viel des Lobes, aber ein durchaus lesenswertes und unterhaltsames Buch ist es auf jeden Fall!

Sonntag, Dezember 02, 2007

Fussballtristes in Liga 3 !

Es war mal wieder Samstagnachmittag = Fußballzeit. Ein Leckerbissen in den Niederungen des 3. Ligafußballs stand heute auf dem Programm. Der Weg führte mich in die Heimatstadt von Altkanzler Helmut zum Lokalderby der beiden Aufsteiger FSV Ludwigshafen-Oggersheim gegen SV Sandhausen. Aber um es vorweg zu nehmen, der Altkanzler wurde heute nicht gesichtet und das einzig leckere an diesem Nachmittag war die sogenannte Feuerwurst am Imbisstand des Südweststadions. Denn weder das Spiel noch der Support auf beiden Seiten konnte überzeugen und hatten es nicht verdient für die Nachwelt in Bildern festgehalten zu werden. Dabei hatten die Vorzeichen dieses Spiels einen interessanten Ausflug versprochen. Tabellenletzter gegen Tabellenzweiten, alternde Fußballgrößen wie Russi Petkov (ex Aue), Rüdiger Rehm (ex Aue, Offenbach, Saarbrücken), Georgie Donkov (ex Köln, Bochum), ein ehemals 30.000 fassendes Fußballstadion.

Nach einer kurzweiligen Fahrt schlug man pünktlich eine halbe Stunde vor dem Ankick in Ludwigshafen auf. Dann ging`s auf Stadionsuche, lt. einschlägiger Fanseiten lagen knapp 15 min Fußweg vor mir. Dank Einsingen von offensichtlich schon im Stadion befindlichen Supportwilligen konnte der Weg zur Spielstätte nicht verfehlt werden. Also am Kassenhäuschen artig ein Stehplatzticket für die heimische Sammlung geordert und die nicht vorhandenen Kontrollen am Einlass passiert. Da im Südweststadion ebenfalls keine Kontrollen oder Ordner anscheinend anwesend waren, wurde sich auf einer der vielen freien Sitzschale der Haupttribühne platziert. So viel zum positiven des Ausflugs.

Das Südweststadion präsentierte sich nicht gerade in einem einladenden Zustand für 3. Ligaverhältnisse. Notdürftig wurden hier die Auflagen der DFL erfüllt, Sitzschalen auf der Haupttribühne montiert, auf der Gegengeraden ein Stehplatzkäfig für die Gästefans gebaut. Der Rest des weiten Rund`s war sozusagen Sperrzone, teilweise waren dort nicht mal mehr die ehemals vorhandenen Stufen und Sitzbänke erkennbar. Aber für die heute offiziell 837 anwesenden Zuschauer sicher ausreichend. Ca. 250 davon bevorzugten an diesem Nachmittag die Käfighaltung auf der Gegengeraden. Optische Akzente wurden durch 5 Winkelemente aus Stoff und eine wenig beeindruckende Zaunfahne der Sandhauser gesetzt. Da wusste das neben dem Käfig hängende Zauntransparent des DFB mit dem Leitspruch "Fußball für Toleranz und Integration" optisch besser zu überzeugen. Akustisch waren die gut 40 Supportwilligen und die beiden Vorturner jedoch klar Herr im Haus, Chef im Ring, tonangebend, wie auch immer. Neue Maßstäbe, auch nicht für Regionalligaverhältnisse wurden jedenfalls keine gesetzt. Zu mindestens war es ein leichtes Spiel auf den Rängen, da ein Heimsupportblock/-bereich bis Mitte der 2. HZ nicht auszumachen war.

Nach der Halbzeitwurst, auch lokal "Feuerwust" genannt, und einem kleinen Rundgang über die Hautribühne inklusive Sprecherkabine und Medienarbeitsplätze (heißen die so?) konnte doch noch ein Sing-Sang-Heimsupporter-Haufen recht der Hauptribühne ausgemacht werden. Doch soll man nun Mitleid haben oder Respekt denjenigen zollen, welche zu 10`t hinter einer Fahne mit der Aufschrift "Chemie Stadt Inferno" stehen und gelegentlich sich kaum hörbar akustisch sich zu Wort melden. Möge sich jeder selbst hierzu ein Urteil bilden. Zum Spielgeschehen auf dem grünen Geläuf möchte ich im Nachhinein keine wirklich großen reden schwingen. Das von mir erhoffte Torefestival blieb aus, es wurde zu viel Mittelfeldgeplänkel geboten und die wenigen Hochkaräter wurden beiderseits kläglich versemmelt. So blieb am Ende ein leistungsgerechtes Torloses Unentschieden und ein Pensionempfänger brachte es nach dem Abpfiff auf dem Herren-WC auf den Punkt: "War`n Scheiß Spiel !".

Freitag, November 16, 2007

MV bei Hansa


Die Veranstaltung in der Scandlines Arena begann mit einem fünfminütigen Videozusammenschnitt vom Aufstiegsjahr. Danach ergriff Vorstandsmitglied Gawlack das Wort und erläuterte den Ablauf des Abends, wobei auch schon über die Anwesenheit der Pressevertreter abgestimmt wurde. Meines Erachtens nach hätte man Auszählen müssen, aber Herr Gawlack entschied kurzerhand, das die Presse zugelassen sei. Nun wurde darüber abgestimmt, ob ein Antrag eines Mitgliedes auf die Tagesordnung gesetzt werden soll. Es ging dabei um 3 Punkte:
1. Chronologie der Umbenennung des Ostseestadions
2. Verhalten des Vereins gegenüber seinen Fans nach dem Schalkespiel
3. Änderung des Vereinswappens.
Da Punkt 2 sich mittlerweile durch Gespräche zwischen Vorstand und Fanvertretern erledigt hatte und der Antrag somit von der Zeit überholt wurde, kam es nur zur Abstimmung über die anderen beiden Punkte. Diese wurden nach Abstimmung mit deutlicher Mehrheit auf die Tagesordung gesetzt.

Nun kam der Vorstandsvorsitzende Herr Grabow zu Wort. Zunächst ließ er nochmal das vergangene Geschäftsjahr 06/07 Revue passieren. Nicht nur der Inhalt seines Vortrages, denn die sportliche Seite kannte man ja sowieso, sondern vor allem seine stammelnde Art und Weise war zum Weghören eigentlich sehr gut geeignet. Teilweise wirkte er wirklich fehl am Platz. Nach den Ausführungen des Vorstands, trat nun der Professor ans Mikro und gab den Bericht des Aufsichtsrates ab. Ziemlich viel Geschwafel und natürlich ließ er es sich nicht nehmen auf das Bild des Vereins in der Öffentlichkeit einzugehen, welches "Fans" durch ihre Aktionen z.B. in Burghausen, Essen oder zuletzt in Bremen hinterließen. Auf seine in der Presse angekündigte Überraschung hinsichtlich der Neuverpflichtung zweier Spieler konnte man lange warten. Pustekuchen.
Beide Redner bedankten sich auch beim stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Holz, der momentan an einer schweren Krankheit leidet und daher abwesend war. Sie wünschten ihm gute Besserung, wobei Grabow seine Genesungswünsche mit zittriger Stimme vortrug, so dass manch einer den Eindruck bekam, der Mann sei bereits verstorben.

Nachdem man diesen Teil hinter sich lassen konnte, ging es ans Eingemachte. Grabow packte endlich Zahlen auf den Tisch. Die Gewinn- und Verlustrechnng wies im vergangenen Geschäftsjahr einen Fehlbetrag von rund 1,1 Mio Euro aus. Geplant war ein Fehlbetrag von 2 Mio. Kurz erläuterte Grabow wie es zu dieser für den Verein positiven Differenz kam. Zu den ungeplanten Einnahmen gehörten Einnahmen vom DFB durch die WM, Fernsehgelder durch die gute Platzierung und Einnahmen für das erfolgreiche Abschneiden im DFB-Pokal. Die ungeplanten Ausgaben waren u.a. Prämien für die Spieler für die erfolgreiche Saison in der Liga und im Pokal, und Strafen des Vereins durch Fanfehlverhalten. Außerdem kam es zu Umsatzeinbußen im Spiel gegen die Tus Koblenz, da der Verein die Stehplatzblöcke freilassen musste. Die einzelnen Beträge habe ich leider nicht mehr im Kopf. Beim nächsten Mal werde ich mir wohl was zu Schreiben mitnehmen. Der Haushaltsplan für 09/08 sieht Ausgaben in Höhe von 26,3 und Einnahmen i.H.v. 27,4. Somit würde Hansa wieder Gewinn machen, hätte allerdings noch etliche Verbindlichkeiten. Grabow verkündete auch in einer seiner Reden, das er stolz sei, das man die Kredite und Bürgschaften bis 2018 verlängern konnte. Weiterhin will der Verein sein Eigenkapital erhöhen, welches nicht den Wert der Spieler enthält. Hansa ist in diesem Punkt einer von drei Profivereinen, der so verfährt. Außerdem wird es zu Ausgaben für das Volksstadion kommen, denn durch den anvisierten Aufstieg der zweiten Mannschaft in die neugeschafffene Regionalliga erhöhen sich die Anforderungen an das Stadion seitens des DFB. Somit ist mit einem Ausbau zu rechnen.

Als die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat beendet waren, sollten eigentlich Anfragen bezüglich dieser Berichte folgen, allerdings nutzten viele Mitglieder die Gelegenheit um ihren Unmut über den Verkauf der Namensrechte des Ostseestadions und das Verhalten des Vereins gegenüber der Presse auszudrücken. Gleich der erste Redner erntete viel Applaus, vor allem von den 27A-Leuten. Dabei ist wichtig zu erwähnen, das der Mann nicht 20 Jahre, sondern etwa dreimal so alt war. Ein anderer (ebenfalls älteres Semester und Besucher der Südtribüne) wollte unbedingt seine Sicht der Dinge im Verhalten des Vereins gegenüber den Suptras darstellen. Wieder Applaus. Zwischendurch gab es auch mal positive Stimmen für die Verantwortlichen und Danksagungen für die gute geleistete Arbeit. Und so zog sich der Abend in die Länge.

Die Vorstände Grabow und Gawlack disqualifizierten sich aus meiner Sicht teilweise selber. Gawlack nutzte einen Versprecher eines Redners (er sprach Prof. Klinkmann mit Herr Klinsmann an), um eine dümmliche Bemerkung abzulassen. Darauf gab es Buhrufe im Publikum. Dabei war auch sein Vorstandvorsitzender nicht frei von Versprechern. Als er Herrn Holz dankte und Genesungswünsche zukommen ließ, leitet er mit dem Satz ein: "Ich als der Verein...äh...Ich im Namen des Vereins". Gelächter bei den Mitgliedern. Herr Grabow wirkte wie bereits geschrieben fehl am Platz. Er war unsicher, machte in seinen Reden Pausen, wo man rhetorisch nicht unbedingt welche setzen muss, wußte bei Nachfragen zum neuen vereinsunabhängingen Fanprojekt nicht, was er in seiner Rede sagte und musste dies erst nachschlagen, um es nochmal zu verdeutlichen. Der Mann schien wirklich gut vorbereitet zu sein. In meinen Augen der Verlierer des Abends.

Der Zweite Verlierer des Abends war der nicht anwesende Herr Droll von der Blöd. Von beiden Seiten bekam er was ab. Mitglieder regten sich über den "Stuss" auf und der Vorstand verteidigte sich auf Anschuldigungen über falschen Umgang mit den Medien, er könne auch nicht dafür, wenn "Mist" geschrieben wird bzw Dinge weggelassen werden. So appelierte Gawlack auch an die Presse in Zukunft mehr bei der Wahrheit zu bleiben. Enormer Applaus bei den Mitgliedern.

Nach 3 Stunden MV wurde es für mich dann auch mal Zeit eine rauchen zu gehen. Draußen kurz bei gefühlten Minusgraden abgezittert und noch kurz mit bekannten Gesichtern geklönt. Pünktlich zur Rede von Pfütze dann auch wieder in der Halle gewesen. Er erläuterte dann nochmal kurz seine Sicht der Dinge in Bezug auf die Umbenennung und das Verhalten des Vereins mit den Mitgliedern in dieser Sache. Dabei lieferte er den bösesten Satz des Abends: "Professor Klinkmann, vor 2 Jahren sagten Sie, der Verkauf des Ostseestadions gehe nur über ihre Leiche. Nun der Name ist verkauft und sie sitzen immer noch hier." Daraufhin teils Gekicher und teils Verwunderung bei den Mitgliedern über diesen doch sehr derben Spruch. Die Verantwortlichen blickten ernst und nachdenklich. Ebenfalls sagte Pfütze, er werde die verantwortlichen Gremien nicht entlasten, da er keine andere Möglichkeit als Mitglied sieht, seinen Unmut, als Mitglied belogen worden zu sein, zu verdeutlichen. Dazu nahm dann mein Gewinner des Abends Stellung. Dr. Stein vom Aufsichtsrat saß den ganzen Abend auf der Bühne, aber erst jetzt trug er seine sachliche unaufgeregte Meinung vor. U.a. betonte er nochmals die falsche/fehlende Kommunikation des Vereins bzgl der Stadionnamensrechte. Dies taten zwar auch Grabow und Klinkmann, allerdings erwartete man von diesen eher eine Entschuldigung und so kam es bei ihnen nur zu Zwischenrufen und empörtem Aufschreien. Eine Entschuldigung wollten aber beide scheinbar nicht abgeben, da sie sonst eine Schuld eingestanden hätten. Alle lauschten den Worten von Dr. Stein und dafür erntete er dann auch großen Beifall. Außerdem war er der einzige der 4 Verantwortlichen auf der Bühne der seinen Stimmzettel bei der späteren Satzungsänderung hob.

Zuvor kam es dann auch zur Stellungnahme des Vereins bezüglich der Änderung des Verweinswappens seit 1965. Herr Gawlack war gut vorbereitet. Als das Wappen vor 5-6 Jahren das heutige bekannte Aussehen annahm, trat ein Mann (Greifforscher) an den Verein heran, um ihm zu sagen, dass man keinen Greif, sondern einen Drachen im Wappen hätte. Aber er könne für 250.000€ ein neues Wappen entwerfen. Daraufhin stellte der Verein eigene Nachforschungen an und diese ergaben, dass der Forscher Recht hatte. Der Greif im Hansawappen sollte ja angelehnt an das Rostocker Stadtwappen sein. Aber dies war nicht der Fall. Einfach den Greifen aus dem Rostocker Wappen zu nehmen, ginge aus rechtlichen Gründen nicht, also entwarf man einen eigenen Greifen und fügte dem Schriftzug F.C. Hansa in der Kogge eine schwarze Schattierung hinzu, da es moderner erschien. Herr Gawlack stellte auch klar, dass die Nachforschungen des Vereins ergeben hatten, dass der FC Hansa seit seiner Gründung 8 verschiedene Wappen hatte. Immer etwas modifiziert. Dies wurde verdeutlicht anhand einer Zusammenstellung von Wappen auf der Leinwand. Das jetzige Wappen ist im Übrigen das erste, das markenrechtlich geschützt ist. Der Verein hat sich außerdem für dieses "neue" Wappen entschieden, da man nicht mit 100% Gewissheit sagen konnte, ob die alten Originale oder vllt doch nur Fälschungen seinen.

Dann kam es endlich zur Entlastung der Gremien. Der zuvor gewählte Wahlleiter RA Rohde stellte fest, dass es zwar mehr Gegenstimmen als in den Jahren zuvor gab, aber zunächst der Vorstand und dann der Aufsichtsrat entlastet wurden. Bevor es ans Buffett ging, wurde nochmals gewählt. Einem Satzungsänderungsantrag wurde mit mehr als der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit zugestimmt. Zukünftig bedarf es bei einer Satzungsänderung in bezug auf Vereinsfarben und -wappen 80% der anwesenden Mitgliederstimmen als bisher 66%. Großer Applaus. Wenigstens etwas erreicht. Dann noch kurz den neuen Kassenprüfer gewählt. Dabei gab es 2 Kanditaten, wobei die Stimmzettel diesmal ausgezählt wurden und ab gings zum großen Fressen mit belegten Brötchen, Gulaschsuppe und Bockwurst.

Obwohl ich schon seit mehreren Jahren Mitglied bei Hansa bin, war dies meine erste Mitgliederversammlung. In Zukunft werde ich versuchen, jedes Jahr anwesend zu sein. Vor allem im nächsten Jahr, wenn die Aufsichtsratswahlen anstehen.

Ich weiß, dass mein Bericht etwas konfus ist. Aber ich habe wirklich versucht euch alle Details mitzuteilen. Sollten noch Fragen bestehen, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Donnerstag, November 01, 2007

Forum wird geschlossen

Da das Forum schon seit längerer Zeit nicht mehr genutzt wird und der Informationsaustausch bzgl. Auswärtsfahrten, Hopping, Konzerte etc. über das Schienbeinforum erfolgt, wird das alte Forum demnächst abgewickelt.

Die Leute, die bisher im alten Forum registriert waren und noch nicht im "neuen" angemeldet sind, können dies gerne nachholen. Sagt dann entweder Michel oder mir Bescheid, damit ihr auch den vollen Umfang nutzen könnt.

HH - Immer eine Reise wert

Vergangenes Wochenende verschlug es Toni und mich nach Hamburg. Einerseits zum Hoppen andererseits um mal wieder Gunnar in seiner Wahlheimat zu besuchen. Zunächst ging es per WET über NB (Zustieg Toni) und Güstrow (Steffen sollte dort eigentlich zusteigen, kam aber erst um halb sechs Uhr morgens aus nem Club raus und verschlief ein wenig) nach Hamburg zum Millerntor. Dort spielte die Zweitvertretung des FC St. Pauli gegen Holstein Kiel. Endstand 2:1 für die Gäste vor 1380 Zuschauern. Aber beginnen wir von vorn.

Vor dem Oberligaspiel zwischen dem Tabellendritten und dem Tabellenführer aus Kiel traf man sich noch mit Björn und Henry, genehmigte sich gemeinsam noch ein Bier und nen Kurzen und schlenderte gemütlich zum Stadion. Henry gab noch nen kurzen geschichtlichen Abriss zum Hochbunker und hinein gings ins Stadion. Drinnen kostete der halbe Liter 3,50€. Hätte man doch nur vorher noch eins draußen getrunken. Zeit war noch genug, denn die Kieler Mannschaft steckte im Stau und so verzögerte sich der Anpfiff. Als die Gäste dann endlich eintrafen, sah man ein ganz nettes Spielchen, aber mehr auch nicht. Supporttechnisch konnten mich die St. Pauli Ultras schon beeindrucken. Komplett sang man die 90. Minuten durch, aber irgendwann musste ich Toni dann doch Recht geben, denn auf Dauer wird dieser monotone Singsang langweilig. Nichts Brachiales war von den Ultras zu vernehmen, geschweige denn, dass sie sich auf den Spielverlauf einstellten, aber was solls. Auf Kieler Seite gab es kurz mal bissel Rauch, ansonsten konnten sie nur noch durch ein wenig Armeinsatz von vielleicht 40-50 Leuten ansprechen. Zu hören war aufgrund der Dauersingerei der Paulianer nix.

Nach dem Spiel (tolle Überleitung) ging es per Bahn zu den Landungsbrücken. Dort trafen wir die Mädels und zu sechst ging es dann per Fähre 3 Stationen Richtung Nordsee nach Övelgönne. Dort noch etwa 200m am Strand entlang gewandert und schon war man an einer chilligen Strandbar. Nach einem Bier bzw. Grog ging es auch wieder zurück. Vorher aber noch flugs die Gläser mitgenommen. An den Landungsbrücken verabschiedete man sich dann von den beiden Päarchen und besorgte sich noch 2 Bier. Eins zum Verweilen an der Brüstung der U-Bahn-Station mit sehr angenehmen Panoramablick auf die Landungsbrücken und die König der Löwen Insel. Danach gings noch zum Konsum um ein 5 Liter Fass und einen ordentlichen Wodka für Gunnar zu besorgen. Der Abend verging dann auch sehr kurzweilig. Hehe.

Am nächsten Morgen hatte man dann durch die Zeitumstellung genügend Zeit, um sich bei einem typischen Sonntagsfrühstück (Danke an Steffi für die optimal gelungenen Eiers) für die anstehenden Spiele zu stärken. Das erste Spiel fand dann auf dem Jonny-Rehbein-Sportplatz statt. Mein erstes Spiel auf Asche, mal abgesehen von dem Bolzplatz auf dem ich früher selber kickte.

Das Spiel zwischen dem Uhlenhorster SC Paloma und dem SV Curslack-Neuengamme vor ca 150 Zuschauern brachte Toni immer wieder zum Kopfschütteln: "Wenn ich da Trainer wäre, würde ich ausrasten!". Am Ende siegten dann aber die sympatischen Gastgeber (die weiße Taube auf blauem Grund im Vereinswappen, sowie die Terrasse am Vereinsheim taten es uns wirklich an) durch einen Elfmeter mit 2:1. Support: nix.

Nun sollte es nach Bergedorf gehen. Leider waren wir aber etwas verplant und verloren so ein wenig Zeit. Nach etwas Umwegen und kleinen Wanderungen erreichten wir aber dann doch das Stadion Sander Tannen. 10000 Leute passen dort zwar rein, aber an diesem Tag waren vielleicht 200 anwesend. Ein netter Ground, aber irgendwie konnte er den Sympathiebonus von Paloma nicht mehr übertreffen. Das Spiel war in der ersten Halbzeit dann auch eher etwas für die Kategorie Ich-geh-mal-zum-Bierstand bzw. Ich-hol-mal-ne-Wurst. Die zweite wurde, Gott sei Dank, besser und so konnte man dann doch noch 2 sehenswerte Tore geniessen. Ein drittes hatte der Schiri unberechtigterweise den Gastgebern versagt, die am Ende verdient mit 2:0 gewannen. Unterstützung von den Rängen gab es nur von einer kleinen etwas älteren Gruppe mit Trommel auf der Haupttribüne.

Am Ende bleibt nur zu sagen, man freut sich auf das nächste Mal Hamburg, spätestens zu Dornis Einweihungsparty.

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Mittwoch, Oktober 17, 2007

...wieder mal ein wunderschönes WE mit Groundhoppen verbracht!

Es stand das Wochenende & schönes Wetter vor der Tür und ich grübelte, was ich so anstellen könnte.

Bundesliga war ja nicht, da ein Länderspiel in Irland anstand(leider war der Flug zu teuer, sonst wäre ich wohl auch in Dublin gewesen!:-( ).

Also wat nun?!

Mit den Kumpels um den Block ziehen und ein drauf machen?!

Mit der Freundin ein schönes We verbringen?!

Oder doch lieber etwas Fußball luschern?!

Ich entschied mich für letzteres. Kurz beim Schienbein Mob angefragt, was Hoppingtechnisch an dem WE(Samstag & Sonntag) geht und schon war das We verplant!

Vorher ging’s am Freitag Abend noch kurz nach Berlin um dem Piranhas (Rostocker Eishockey Club) beim Punktspiel gegen die Eisbären Juniors zu unterstützen und endlich mal den Wellblechpalast zu sehen!

Mein Chef hatte mich ne Woche vor dem Match gefragt ob ich bock hätte, mit nach Berlin zu kommen. Na ja und nachdem ich erfahren hatte das, das Spiel im Wellblechpalast stattfindet habe ich nicht nein gesagt!

17Uhr ging es dann los nach Berlin mit 2 Audi Q7!!!!Leider durfte ich nicht fahren!L

Kurz über die Autobahn geflogen und 1 ½ Stunden später standen wir vor dem Ground.

Zu meiner Überraschung waren wir nicht die einzigen Fan’s die den REC unterstützen wollten. Laut offiziellen Zahlen waren 180 Leutz aus Hro da. Berliner waren nur 60 an der Zahl da! Und das, trotz 10€ Eintritt für die 3 Liga!!!

Rabatz haben die Rostocker für 3000 Leute gemacht! War echt Geil! So was hatte ich bis dato beim REC noch nicht erlebt! Von den Berliner Kamm nix, nicht ma beim zwischenzeitlichen 1:0 für die Berliner!

Das Spiel gewannen wir dann völlig verdient mit 1:4, was aber bis zum Ende des 2/3 nicht so aussah! Es war schon ein krampf.......und wo ich dann durch meine Freundin noch erfuhr, das hier gerade der Tabellen letzte(Eisbären) gegen den Tabellen 3(REC) spielt, war ich doch über das Ergebnis etwas überrascht! Hatte man doch vorher, Gegner aus dem Mittelfeld mit bis zu 10:1 aus der Halle gefegt!

Nachdem Spiel noch schön die Mannschaft abgefeiert & der Branislav "Happy Hippo" Hippik hat trotz seines Gegentores, sein berühmten Kopfstand gezeigt. Den gibt es sonst nur, wenn er ohne Gegentor bleibt!!! SAUBER *g*

Nachdem Spiel wollte unser Fahrer gemütlich wieder zurück nach Hro fahren, was sich aber erübrigte als an uns der 2te Q7 vorbei flog! Nun ging es dann uch mit 220 nach Hus!

In Hro angekommen überlegte ich noch kurz ob ich ins Meli(Studenten Kneipe/Club in Hro) gehe und den Sieg Feier, was ich dann aber lies, da ich doch mein Bett bevorzugte!

Samstag früh dann Frühzeitig aus der Koje gehüpft, schnell mein Hund um sein Block geführt, Bier geholt und dann ab zum McD nach Güüüüstrow um „Mister Bürgerbrater Spongebob - Thomas“ abzuholen, um dann zum Grün Gold Güstrow Ground zu fahren!

Auf den Weg dahin traf man noch auf den NB/Berlin/Schienbein Mob.

Kurz das Auto abgeschlossen, noch paar Bier getrunken und ab ging es ins Stadion!

Für 2€ konnte man das Stadion betreten, Bier gab’s für’n €. So kann man ein Samstag Nachmittag doch wunderbar verbringen. Das Wetter spielte auch mit und wir konnten sogar unsere blassen Köper noch etwas bräunen!

Das Spiel lief wie erwarte, FCN(5 Liga) war überlegen und GGG(6 Liga) unterlegen, was sich auch im Ergebnis und den Torchancen wiederspiegelte!

Der FCN schaukelte das Match (Achtelfinale DFB Landespokal M/V) mit 0:2 nach Hus und darf nur ne Runde weiter! Spielbericht könnt ihr hier anluschern: http://www.1fcneubrandenburg04.de/content/view/1071/1/

Nach’m Spiel kamen die Spieler vom FCN noch artig vorbei beim FCN Mob und klatschten ab, der FCN Mob lies sich nicht bitten und entsorgte gleich noch Reste vom letzten Silvester, was den Platz etwas vernebelte! Oh, Oh., Oh ihr bösen Jungs!!! ;-)

Dann zurück zum Auto und auf dem Weg dahin stellte ich fest, Shit mein Schlüssel für den Autowagen ist wech!!! Kurz in die Runde gefragt wer meine Auto knacken können.......dies erübrigte sich zum Glück aber, da der Schlüssel seelenruhig im Türschloss steckte! Und das 3 Std. lang. Puhhhhh, noch ma Glück gehabt! Obwohl, wer klaut schon n Auto wo der TÜV abgelaufen ist?!

Kurz den NB Mob verabschiedet und für den nächsten Tag verabredet, man wollte sich noch das Stadtderby in Leipsch anluschern!

Ich bin dann nach Kühlungsborn zu meiner Frau gefahren und habe etwas Knick Knack mit ihr gespielt *g* ;-)

Am Sonntag ging es dann mitten in der nacht, nach gefühlten 3Std. schlaf aus der Heia, man musste ja erstma nach NB fahren! Kurz noch ne Pizza gefrühstückt & ab ging’s nach NB!

¼ 10 wie verabredet, war ich dann am Treffpunkt. Bloß war leider noch keiner da! Kurz rum Telefoniert und erfahren wieso noch keiner da war! 3 der willigen 6 Personen(2 vielen den Alk zum Opfer & PetÄ aus Stuttgart schaffte es leider nicht frühzeitig vom Länderspiel in Lichtenstein zurück nach Tyskland. Schade!!!) fuhren dann etwas verspätet nach Leipzig. Bis zum Berlinerring lag man gut in der Zeit bis man in einen Stau geriet der uns um 30min zurück warf. Da ging das Rätselraten los, wann fängt das Spiel überhaupt an?! Ähhhmmm ich denke um 15Uhr,hieß es doch gestern?! Ne, 14Uhr!!!! Shit, dann haben wir ja nur noch 60min. um nach Leipzig zu kommen und wir sind noch uff’n Berlinerring!!! Nun gab unser Rennfahrer Gas und wie ich mir gewünscht hatte standen wir 5min vor Spielbeginn vor dem Ground! Nun erstma Tickets kaufen, was leider nicht so einfach war, es dauerte bis man den Ticketschalter fand! Mit dem Ticketmann noch 5min. rum gehandelt, wegen der erwünschten, aber nicht berechtigten Ermäßig für die Tickets! Wieso man dazu den Personalausweis brauch, bleibt mir ein Rätsel! Na ja, Akiem unser einzige Student unter uns schaffte es, die Ermäßigten Ticket zu besorgen! SAUBER!

Wieder 2€ gespart (bei Preisen von 11,50€ für n Sitzplatz) bei einem 5 Liga Spiel)!!! Inzwischen hatte man noch rausgefunden das durch den großen Ansturm zu dem Spiel(sind ca: 12000 Leute viel, für ein Stadion was ca: 44345 Leutz fasst?!)das Spiel 10min. Später angepfiffen wurde! Leider schafften wir es nicht ganz pünktlich in Stadion und die ersten 5min. mussten ohne uns stattfinden! Kurz noch wat für den Magen und die Kehle geholt und ab uff die Sitzplätze! Kaum gesessen sah man gleich eins der wenigen Highlight(Ich sag nur Masse statt klasse!) auf LOK Seite. Der halbe Block(Lok wohl mit 8000Leutz da)schön am Hüpfen. Na ja, da wollten die Chemiker in nix nachstehen und legten (zwar mit weniger Leutz) uch gleich ne Hüpfeinlage hin die sich gewaschen hatte! Abgerundet wurde es mit 'n schönen „Rücken – zum – Spielfeld“ Hüpfeinlage! SAUBER!!, so kann es ruhig weitergehen!

Bei LOK sah man in der erste Halbzeit nur die Ultras etwas rumwedeln & hüpfen zu hören waren se kaum, nur wenn ma Klassiker oder ne Fehlentscheidung anstand waren se zu hören, dann aber richtig!

Die Chemiker waren immer schön am trällern, besonderer aktiv Posten waren die Ultras von Chemie(Diablos leutsch),die in der 1 HZ kein Lied wiederholten. Ihr Lied klang zwar sehr Italienisch beeinflusst, aber doch sehr kreativ! Es gefiel mir!!!!

Links neben dem Chemie Block hatte sich der Braune – 3 HZ – Mob von LOK postiert!

In der 1 HZ gabs auf LOK Seite noch Halle – LOK Freundschafts Banner zu sehen. Ob Hallenser beim Spiel waren, entzieht sich, meiner Kenntnis. Bei Chemie waren wohl keine Frankfurter dabei.

Zur 2 HZ gab’s auf beiden Seiten nix optisches zu sehen.

Die 2 HZ ging weiter wie die 1 HZ, Chemie schön am Singen und bei LOK kam wieder nicht viel!

Das änderte sich dann in der 48. Spielminute! Auf einmal Lagen 3 Spiel(2 LOKies + 1 Chemiker) auf dem Rasen, umgenietet von ihrem Gegenspieler! Nun war Pfeffer im Spiel, auf Spielfeld pöbelte man sich kräftig an. Auf LOK Seite war man wohl etwas unzufrieden damit, das 2 LOK Spieler auf den Boden lagen! Um die Sache wieder auszugleichen, feuerten die LOK Fans 2 Leutspurraketen auf Spielfeld, die eine Verhungerte auf weg dahin, die Andere verfehlte 2 Chemie Spieler nur knapp!!

Die Chemie Fans wollten dem in nix nachstehen und feuerten auch drauf los. Sie entsorgten ihre Silvesterrest aber lieber im LOK Block, da wo der Braune Mob sah’s. Getroffen wurde keiner, trotzdem wollte der Braune Mob das ganze noch mal ausdiskutieren und machte sich auf den Weg rüber zum Chemie Block, leider hatten die Cops damit ein Problem und unterbanden das ganze! Inzwischen war das Spiel unterbrochen, die Mannschaften auf’n Weg in die Katakomben und die Cops kamen in den Innerraum, dazu wurde schön laut irgend welche Radio – Scheiße aus den Box gequetscht! Als das 2ten Lied gespielt wurde, hatte wohl der Chemie – Stadionsprecher die Finger CD – Player, denn es lief „Sunshine Raggae by Bob Marley“! Die Chemiker verwandelten ihren Block in eine riesige Dancehall, sah sehr geil aus. Währenddessen schaute der Braune LOK Mob dumm aus der Wäsche. Nachdem das Lied zu ende war, hatten die Chemiker doch glatt’n neuen Fangesang. Nun sang man nicht mehr „Sunshine Raggae“ sondern

Chemie
Chemie Leipzig
wir sind immer für DICH da

Chemie
Chemie Leipzig
denn DU bist so wunderbar

Respekt, sehr kreativ die Jungs! Das Lied wurde dann die nächsten 10min. kräftig abgefeiert!

Dann viel leider uch schon das 0:1 und der LOK – Mob kräftig am ausflippen!!

Der Neue Spielstand war noch nicht ma richtig abgefeiert, da feuerten die Chemiker gleich wieder ne Leuchtspurrakete Richtung den Braunen – Mob, diesmal verfehlte er 2 Leute nur knapp.......den Blick wieder auf’s Spielfeld gerichtet..........und was sahen meine Augen.............Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, das 1:1 wurde gerade eingenetzt!!!(Ja, ich muss mich Outen, ich habe das Spiel über, die ganze Zeit mit Chemie mitgefiebert!) Die LOK Spiel natürlich kräftig am protestiere, wegen der Rakete, half aber alles nix, der Treffer zählte! Nun Feierte der Chemie Block richtig, von LOK kam zu den Zeitpunkt kaum was!

10min. später viel dann leider der Treffer zum 1:2. Bei dem Fliegenfänger im Tor kein wunder........

Nun fingen die Spieler von LOK auch noch an, Richtung Chemie Fans zu pöbeln!

Die auch gut am Rückpöbeln, leider war kein verrückter dabei, der runter zur Bank ging und den LOK - Spieler paar auf’s Maul gab! Der Spieler sollte wohl die nächste Zeit nicht mit seiner Freundin Leutsch spazieren gehen........;-)

Na ja nun machte Chemie hinten auf und LOK kam zu mehreren 111% Torchancen, die sie aber kläglich vergaben!!! Die LOK Bank war schon mehrmals am Feier, leider waren ihre Spieler zu blöd den Ball ins Tor unter zu bringen......dat war wohl nix!

Chemie hatte leider keine klare Torchance mehr, so das in der 88min. dann verdiente 1:3 Treffer viel.

Kurz danach war Schluss, die Mannschaft von LOK feierte den Sieg, wie ne gewonnene Meisterschaft!

Auf den Rängen passierte nicht mehr viel, die LOK Spieler wurden von Ihren Fans gefeiert, genauso auch die Chemie Spieler von ihren Fans!

Wir begaben uns dann langsam aus’m Stadion Richtung Auto, leider gab es wieder mal Fantrennung, so das man ein kleinen Umweg gehen musste! Vor dem Stadion traf man noch auf den Aktiven Mob von Chemie, der sich gerade auf’n Weg, wo hin auch immer machte, begleitet von Helikopter und ne Hundertschaft Cops(jeder Chemie Fan wurde wohl von den Cops nach Hause geracht;-)*g*)!

Laut Medien soll wohl nix mehr großartiges nach dem Spiel passiert sein, bei 800 Cops vor Ort auch schwer vorstellbar!

Wir machten uns dann auch auf’n Weg nach Hus, mit zwischen Stops beim Bürger König und bei Akiem in Berlin. Meiner einer war dann wieder um 22:30Uhr in Rostock – City!

Noch’ne kleine Bemerkung zu den Braunen Mob von LOK! Um ihre Gesinnung auch in Stadion zu propagieren zu können(legal), ist man inzwischen so „schlau“ das man Fahnen von Syrien mit ins Stadion nimmt(Da Teile der Bevölkerung in Syrien, Ägypten, Jemen usw. den Holocaust leugnen und unterstützen entsprechende Aktionen.)und damit zu provoziert!

Ich verstehe euch nicht, ihr brüllt irgend welche dummen Parolen und dann so was?!

Dazu fällt mir eins ein:

Dummheit kann man nicht verbieten
Und doch kann man etwas dagegen tun
Was gegen Dummheit hilft ist Bildung
Gegen Verbote sind die Dummen meist immun“
(Dritte Wahl)

*SAUBBBÄÄÄÄ*